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Dienstag, 27. März 2018

Leipziger Buchmesse | Messebericht

Guten Abend Ihr Lieben,

am Wochenende des 16-18ten März war die Leipziger Buchmesse, die ich dieses Jahr als erstes Mal akkreditiert besuchen durfte. Was das heißt? Im Grunde genommen nur, dass Ich als Blogger/freie Journalistin unterwegs bin und mich verpflichte danach zu berichten.

→ Natürlich habe ich mich damit nirgends verpflichtet, meinen seelischen Senf abzugeben, daher freiwillig.

Die Anreise

Aus Goslar, am Rande des Harzes gings für mich los. Was an Schneefall bereits zu erkennen war, sollte nicht der letzte bleiben. Über Braunschweig direkt nach Leipzig, wo mich auch schon meine allerliebste Begleitung Christina (@xdemon_hunter) erwartet hat.

Als Akkreditierte steht uns im Übrigen das Recht zu, die Buchmesse als Fachbesucher am Donnerstag und Freitag zu belaufen, was wir allerdings dieses Mal nicht genutzt haben.
Da unsere Unterkunft nicht sehr lang vor unserem Aufenthalt gebucht wurde, hatten wir selbstverständlich nicht mehr die größten Erwartungen. Drei Haltestellen vom Hauptbahnhof waren allerdings gut zu verkraften :-)

Nun denn. Angekommen an der Haltestelle in den wohl ekligsten Schneewehen des Wochenendes kamen wir auch in unserer Unterkunft an (haben Airbnb genutzt).

Samstag, Tag 1

Unser Tag begann sehr früh. Eiskalt um 6:50 waren wir beide ausgeschlafen... Ob das wohl an unserem Arbeitsalltag zu verschulden ist? Wahrscheinlich.

Gegen 11:00 kamen wir am Messegelände an. Die Fahrt mit der Bahn war entsprechend zum K..., dass Ich euch nicht damit belästigen will. Außer: Wie kann man das nur so planen? Die Fahrt war nur vom Hbf zur Messe möglich, entsprechend unmöglich war es für spätere Personen zuzusteigen.

Akkreditierung, Garderobe und ab ins Getümmel. Neben der Buchmesse war auch die Manga-Comic-Con, was zu vielen wunderschön anzusehenden Cosplayern geführt hat.

Wir haben in Leipzig fünf Hallen, in denen vier für die Buchmesse genutzt wurden. Die Verläge die wir beide sehen wollten, waren (welch Überraschung) überall verstreut.

Auf dem Weg zu Ullstein (die wohl bekannteste Eule der Messe, siehe Bild), Droemer Knaur, Bastei Lübbe, Drachenmondverlag oder auch Verlagsgruppe Randomhouse haben wir einige Signierstunden gesehen (wie zum Beispiel die von Sebastian Fitzek, der gefühlt 8 Stunden signieren musste, aber doch noch nett aussah (Ich möchte nicht tauschen)).
Viel besichtigt, und gekauft.

Am Freitag durften folgende Bücher mit:
Wolfswut von Andreas Gößling, von dem wir uns vorher eine Lesung anhören durften;
Räuberherz von Julianna Grohe, welche eine unglaublich sympathische Autorin ist, wo ich direkt eine Signatur abstauben konnte. Danke liebe Julianna, bei dir hatte ich das Gefühl dass das Autor-Leser-Verhältnis noch Spaß macht.;
Seht was ich getan habe von Sarah Schmidt;
Manchmal lüge ich von Alice Feeney und als letztes
Ein Käfig aus Rache und Blut von Laura Labas.
(Auf dem Bild seht ihr die Wand bei Lovelybooks.de wo man seine Empfehlungen einzeichnen konnte. Ratet mal, was von uns stammt)

Unser Highlight des Tages war dennoch das Bookstagramtreffen, organisiert von Laura (@zeilenverliebt) und Lucia (@wonderbooks09).
Ich habe mich so gefreut Laura (wieder-) zutreffen und endlich Lucia kennenzulernen!
Zwei absolut liebe Personen. Danke für die Organisation!

Ebenfalls konnten wir unsere Thrillergirls treffen. Dazu zählen Nessi [links] (@nessis.book.choice) und Fine [rechts] (@jose.finchen). Leider konnten aufgrund der Wetterverhältnisse (der Hbf Leipzig war für mehrere Stunden vollgesperrt) sowohl Ashley (@ashleys.buecherkabinett), Sina (@sinas.lesewelt) als auch Nicci (@nicci_booxleider nicht kommen. Daher wird ein kleines externes Treffen in Braunschweig folgen.
Zu viele Personen konnten nicht kommen! Also wirklich, Aufreger des Wochenendes war eindeutig das Wetter und die deutsche Bahn.

Ende des ersten Tages: Heimfahrt, Lieferdienst und Hugo.

Sonntag, Tag 2

Etwas gerädert, aber dennoch motiviert ging der zweite und leider auch schon letzte Tag los. Frühstück, Koffer packen und letzte Pläne schmieden: Was wollen wir heute sehen?

Natürlich wollten wir nochmal zum Bookstagramtreffen (Bilder folgen), daneben nochmal zu einzelnen Ständen, darunter auch die noch unbekannteren Fantasyverlagsstände, wie z.B. Sternensand- oder auch Tagträumerverlag. Bei Ersterem haben wir direkt zugeschlagen: Countdown to Noah von Fanny Bechert musste mit. An den Regalen hat man auch direkt die freundliche Autorin angetroffen, die wir direkt um ein Autogramm erleichtert haben.

Der Tagträumer-, als auch Drachenmond- und Sternensandverlag glänzen durch wunderschöne Cover. Im Tagträumerverlag hat sich meine Begleitung noch ein Schmuckstück zugelegt, welches wir zu gegebener Zeit als Buddyread lesen werden.

Das Bookstagramtreffen, war wie bereits das Treffen an Samstag nochmal wirklich schön. Man konnte nochmal die Gesichter des vergangenen Tages sehen, oder sogar noch einige neue. 

Tja, das war also auch schon Tag 2.
Fahrt zum Hauptbahnhof, Angst vor dem Nicht-Weg-Kommen und leckeren Chinanudeln
Am Hauptbahnhof (wer hätte es gedacht) hat sich die Planung des vorherigen Tages nochmal gezeigt: Etliche Ausfälle, wenig Informationen gepaart mit einfach zu vielen Menschen. Wart ihr mal am Hauptbahnhof in Leipzig? Ein Promenadenbahnhof, sehr groß und weit und einfach überfüllt. 

An der Anzeigetafel standen wir gegen 15:30 und hatten erwartet, meinen IC nach Braunschweig um 16:00 vielleicht schonmal an der Tafel entdecken zu können. Fehlanzeige. Es begann mit einem Zug, geplante Abfahrt 14:05, und hörte auf mit einem Zug geplant gegen 15:30. Die App der deutschen Bahn war leider auch nicht unbedingt hilfreich, denn erst um 15:55 war es uns möglich festzustellen, dass mein Zug von einem anderen Gleis mit einer Verspätung von gerade mal 10 Minuten abfahren würde. Ein bisschen beneidet habe ich da Christina, die einfach in ihren Zug einsteigen musste und an ihrem Zielbahnhof aussteigen musste. 

Alles halb so wild! In Braunschweig musste ich einen neuen Anschlusszug finden und kam dann schließlich um 20:13 in Goslar an, wo das Schneechaos natürlich präsent war. 

Fazit

Es hat sich in fast allen Einzelheiten absolut gelohnt die Messe als Fachbesucher/Journalistin besuchen zu dürfen. Die Leipziger Messe hat durch den Aufbau glänzen können, versagt allerdings mit den Wegen zwischen den Hallen. Eine deutlichere Schilderung (von weiter weg) wäre für uns wirklich schöner gewesen. Ein deutliches Plus war auch die Garderobe und Gepäckunterkunft. Am Hauptbahnhof gabs natürlich keine Möglichkeit unser Gepäck wegzuschließen, hoffnungslos wenige Schließfächer, daher danke an diese optimale Lösung!




Und ein besonderes Danke an meine wunderbare Begleitung. 
Ich hoffe euch hat mein Einblick gefallen, es war mein erster Besuch der Buchmesse in Leipzig.
Wünsch' euch was, habt einen schönen Abend!



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