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Montag, 16. Oktober 2017

Wulf Dorn | Die Kinder | Rezension

Guten Abend ihr schönen Menschen! Gestern Abend habe Ich »Die Kinder« von Wulf Dorn beendet.

Bevor Ich also weiterschreibe, muss Ich noch was loswerden. Vergangenes Wochenende war also die jährliche Buchmesse in Frankfurt und man konnte dort diesen Autor treffen. Bei einer Story von Insiderandomhouse ist Wulf Dorn zu sehen. 
Und ja. Ich für meinen Teil war spontan überfordert wie sympathisch dieser Mann erscheint! Und wie deprimierend für mich, dass Ich nicht da war. Ich bin ein großer Fan. :-(

Achso! »Die Kinder« war ein Reziex', gestellt von Heyne, welches Ich über das Bloggerportal erhalten habe. 


Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seine Karriere konfrontiert: 
Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr erkennt er, dass die Gefahr, vor der Laura warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.


Titel: »Die Kinder«
Autor: Wulf Dorn
Genre: Thriller
Verlag: Heyne Hardcore
Erschienen: 04.09.2017
Seitenzahl: 316
Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

Beginnen wir doch mit den Protagonisten, hallo roter Faden!
Wir haben da Laura Schrader als Protagonist und Ihre Nichte Mia als mögliche Antagonistin. Warum Ich mir da nicht sicher bin? 
Ebenso im Vordergrund steht der Vater von Mia Patrick und ihre Mutter Su

Das Cover ist passend gestaltet, düster und gut gewählt.
Weiter mit dem Klappentext: Was ist da falsch gelaufen? »Grausam entstellte Leiche« - vielleicht bin ich schlimmeres gewöhnt, aber das fand ich dann doch etwas over the top.
Patrick, Mias Vater und Exmann von Su. Wir kennen leider keine Trennungsgründe. Er selbst ist Kinderarzt und sieht in Mias Zustand, der zunehmend passiv wird, keine möglichen Ursachen.

Während Laura's Erzählung erhalten wir des Öfteren Rückblicke in eine andere Welt. Ungerechtigkeiten, die mich in diesem Punkt sehr an Fitzeks »Noah« erinnert haben. Meine Hoffnung, dass am Ende alles zu einem größeren Ganzen zusammen spielt, wurde zwar erfüllt, aber naja...

Die Wortwahl ist anfangs nicht unbedingt sehr gut gewählt. Aber zu verzeihen, das es eine vorläufige Ausgabe ist. 

Die Entwicklung der Geschichte ist im Grunde genommen Lauras Erzählung und danach das Ende. Ihre Rettung, das Erzählen der Ereignisse und das Zusammenfügen - Ende. 

Der Schreibstil war wie immer sehr gut und Idee hinter der Geschichte war auch sicherlich gut durchdacht.


Was ist mit Patrick? Eine der großen Fragen die ich mir am Ende stellen musste. Was hat das zu bedeuten?
Sicherlich kann man gute Thriller mit Hang zum Übernatürlichen schreiben, allerdings war es hier absolut nicht nachzuvollziehen. Emergenz ist das Stichwort. Aber zu welchem Ziel? 

Sicherlich kommt jeder darauf was wirklich gemeint war: Die Ungerechtigkeit der Welt auf Kinder zu minimieren, zu offenbaren und zu verringern. Wie sieht die Zukunft aus, wie wird Laura sich entscheiden? 
Leider blieben mir zu viele Fragen offen. In meinen Augen war das Ziel dieses Thrillers zu hoch angesetzt. Viele Ideen, wenige Ausführungen. Es ist der erste Thriller von Wulf Dorn, der mir wirklich nicht gefallen hat.
Ich vergebe für

 »Die Kinder« lediglich 2,5 von 5 Sternen.

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