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Sonntag, 27. August 2017

Kanae Minato | Geständnisse | Rezension

Guten Abend Ihr Lieben!

Vor kurzem habe Ich die "A Court of Thorns and Roses" von Sarah J. Maas beendet und weil es so bekannt, aber vor Allem so großartig war, habe Ich nicht die Worte gefunden, eine Rezension zu schreiben.
Aber populäre Bücher finden sich im Netz viel wieder, daher möchte Ich Euch nun einen Roman vorstellen, den Ich über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen habe.

Rezensionsexemplare sind Bücher, die man kostenfrei erhält und dafür im Gegenzug auf seinem Blog und ggf. anderen Seiten seine Meinung in Form einer Rezension hinterlässt.

Klappentext

»Das ist alles, was ich wollte.
Dass mich einfach mal jemand beachtet.«

Die kleine Tochter einer Lehrerin Yūko Moriguchi ist ertrunken. Ein tragischer Unfall, wie es scheint. 
Kurz darauf tritt Moriguchi mit einem erschütternden Geständnis vor ihre Klasse und setzt damit unter den Jugendlichen ein tödliches Drama in Gang.
Kanae Minato erzählt eine faszinierend-verstörende Geschichte um Schuld und Rache, Gewalt und Wahnsinn. Ein packender Roman voller unerwarteter Wendungen, dessen Stimmen einen noch lange begleiten.

Eckdaten 

Titel: Geständnisse
Originaltitel: Kokuhaku
Autor: Kanae Minato
Genre: Roman
Seitenzahl: 270
Verlag: C. Bertelsmann
Erschienen: 27.03.2017
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen!

Meine Meinung

Beginnen Wir mit der Protagonistin: Lehrerin Moriguchi.
Mir gefiel besonders die Glaubwürdigkeit der Lehrerin, dass Sie versucht nicht die Schüler einer Klasse als Masse, sondern jeden individuell zu beurteilen.
Es finden sich des Öfteren Metaphern und Lebensweisheiten in Ihrer Art und Weise sich zu erklären.

Die Protagonisten wechseln kapitelweise. Wir haben noch zu lesen von Mörder A und Mörder B, so werden Sie anfangs betitelt.

Fragt Euch selbst: Was würdet Ihr tun, wenn Ihr wüsstet der Tod eures Kindes wäre kein Unfall, sondern geplanter Mord von Kindern Eurer Klasse gewesen?
Würdet Ihr Rache ausüben, würdet Ihr die an die Polizei übergeben?

Nun, Moriguchi wählt Ihren eigenen Weg.

Das Problem in Japan ist das folgende: Das Jugendliche Straftaten begehen und Morde passieren ist alles nicht mehr neu für den Staat. Jugendliche werden nach dem Strafkatalog vielleicht kurzzeitig in eine Erziehungsanstalt gesteckt, aber hat das wirklich einen Erfolg?
Können andere entscheiden wie ein Jugendlicher, der laut Gesetz nur vermindert zur Rechenschaft gezogen werden kann, weil er die Tiefe seiner Tat nicht begreifen könne, bestraft werden sollte?

Der Roman Geständnisse hat Intrigen, Rache und viel Bitteres in den Seiten. Es ist in wenigen Kapiteln verfasst und im ersten Kapitel führen wir uns wie ein Zuhörer in der Klasse. Der Schreibstil ist anders, allerdings findet man sich schnell rein.

Mein Fazit

Es las sich unglaublich schnell, dass Ich ehrlich gesagt nicht über meine Erwartungen an das Buch nachgedacht habe. Es hat mich überrascht, dass es sich so gut lesen kann, wo wir doch bereits im ersten Kapitel alles nötige erfahren. Oder etwa nicht?...

Der Plot war nicht besonders lang, dennoch fand Ich es gut verschiedene Seiten zu hören und wurde obwohl Ich es nicht vermutet hätte, mehrfach überrascht.

Dieser Roman greift ein Thema subtil auf, sodass man während des Lesens mit Interesse auf den Grund der Handlungen gehen möchte.
Dennoch, ist es kein Buch nachdem Ich mich hinsetzen werde und Monate darüber nachdenken werde.
Es hat mich gut unterhalten, die Thematik der Jugendlichen mit Probleme, sei es familiärer, schulischer oder einfach psychischer Natur haben mir gefallen.

Das Ende allerdings kam mir etwas künstlich vor, lässt sich schwer beschreiben weshalb. Trotz allem vergebe Ich für

Geständnisse 3,5 von 5 Sternen!


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