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Mittwoch, 2. August 2017

Justin Cronin | Der Übergang | Rezension

Zeit für eine neue Rezension!

Hallo Ihr Lieben,
 momentan bin Ich nicht so motiviert zu schreiben oder gar zu lesen, aber nun habe Ich mich doch mal hingesetzt und bin gewollt in die Tasten zu hauen.
Der Übergang! 1020 Seiten aber laut vielen Portalen absolut empfehlenswert.
Wie es mir gefallen hat, werdet Ihr ja gleich erfahren. :-)

Gelesen habe Ich es in knapp 2,5 Wochen zusammen mit Chrissy [xdemon_hunterx] und bevor meine Rezi beginnt, möchte Ich loswerden, dass Ichs ungemein genossen habe mit Ihr über das Gelesene zu quatschen, denn unser Lesetempo war unabgesprochen perfekt.
Klappentext

Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!
Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte.Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.


Eckdaten

Titel: Der Übergang
Originaltitel: The Passage
Autor: Justin Cronin
Seitenzahl: 1020
Verlag: Goldmann
Erschienen: 08.10.2010
Bewertung: von 5 Sternen!


Meine Meinung

Erster Gedanke: Apocalypse now, so so!
Nein. Natürlich nicht. Es beginnt direkt am Anfang mit der Geschichte einer Organisation die Sterbenskranken Menschen eine Reise organisiert, wonach diese gesund, vollkommen von allem geheilt, zurück kehren.
Dies soll der Hintergrund für die Experimente sein, das menschliche Leben unendlich zu schaffen. 

Der Klappentext missfiel mir in dem Punkt, da man wahrscheinlich eher glaubt es seien irgendwelche verrückten Wissenschaftler die sich dachten "wir könnten das ja mal versuchen". Zumindest meine Gedanken waren ähnlich.
Es beginnt folglich bereits sehr interessant und detailreich.
Vielleicht etwas störend, weil man sich dauernd fragt "brauche Ich das Wissen?" - Ja, Ihr braucht das!

 Die Protagonisten entwickeln sich erst etwas später im Buch. Man ist sich nicht ganz sicher welcher Geschichtsstrang nun weitergeführt wird. Dass bei den Wissenschaftlern etwas grundlegend schief laufen muss, ist kaum ein Spoiler, sonst würde die Geschichte nicht in Fahrt kommen.
Amy. Ein junges Mädchen aus einfachen Verhältnissen.

Sie ist die Protagonistin die uns sehr lang begleitet, ebenfalls wie einige Personen die Ihr begegnet sind. Sie ist bereits vor dem Projekt besonders. Sie ist intelligent, aber zurück haltend genug dass sie anfangs normal wirkt.
Gerne würde Ich mehr verraten, aber die Geschichte des Projekts, von Amy und der Welt verändert sich stetig weiter, sodass man meint in eine neue Welt einzutauchen. Und diese Chance möchte ich niemanden nehmen. :-)
Der Schreibstil von Herrn Cronin ist absolut fesselnd. Keine Passage kommt groß gezogen und gar unnötig vor. Er lässt im Nachhinein einige Charaktere ähnlich reden und sich benehmen, was ich aber nicht negativ finde. Man begegnet vielen Charakteren, da ist man vielleicht nicht so böse, wenn sie nicht alle etwas besonderes sind.
Die Gliederung ist in Kapiteln. In sehr eng beschriebenen Seiten und oft nicht gerade kurz. Merkt man allerdings nicht, sobald man richtig ins Buch eingetaucht ist.
Oft frage ich mich vor einem Buch: Was erwartest du?
Hier ging es für mich nur darum dass es doch bitte kein Science-Fiction-Abklatsch von irgendwas ist. Etwas neues, etwas verständliches und etwas was mich so richtig in die Geschichte zerrt.


Mein Fazit

Diese neue Welt ist wirklich glaubwürdig und da sich die Geschichte zügig weiterentwickelt, war ich wirklich überrascht wie die Seiten nur so dahin flogen. Ein richtiger Pageturner!

Grund für das schnelle lesen ist auch definitiv der Schreibstil. 

Besonders begeistern konnte Ich mich für Amy. Wir kennen Ihre Vorgeschichte und am Ende des Buches frage Ich mich noch immer: Warum ist Sie so besonders?
Wie werden ihre bevorstehenden Begegnungen verlaufen?
Und Wolgast!!!!!!
Die Weiterentwicklung der Geschichte war so unglaublich fantastisch.
Es zählt definitiv zu den Highlights meines Jahres und Ich kann's kaum erwarten den Folgeband "Die Zwölf" zu lesen.

Und damit vergebe Ich für

Der Übergang 5 von 5 Sternen!


PS: Ich hoffe Ihr lasst mir ein Kommentar da, ob euch meine Rezension gefallen hat. Mein Schreibstil und so. Gerne auch via Insta, man ist ja doch relativ selbstkritisch.

Aber fühlt euch gedrückt!


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